Maxfield BLACKline MP3-Player

11. Januar 2006

Maxfield BLACKline MP3 Player

Auf der Suche nach einem kleinen MP3-Player zum Joggen, zum Relaxen in der Badewanne, für den Spaziergang und die Zugfahrt? Das könnte der Maxfield BLACKline sein! Zumindest hab’ ich mir das gedacht und neulich zugeschlagen.

Wieviel MP3-Player kriegt man für sein Geld?

Zusätzlich zum Player werden die nötigen Zubehörteile mitgeliefert: Ein Halsband, die erste Batterie und der Ohrhörer. Von der Tonqualität des Ohrhörers kann man nicht viel erwarten, es fehlen die Bässe und der Druck. Deswegen habe ich als erste Amtshandlung einen Sennheiser MX 400 angeschlossen und die Tonqualität für eine Handvoll Euros um Klassen gehoben.

Musiktransfer

Maxfield BLACKline MP3 Player

Der MP3-Player funktioniert ohne Zusatzsoftware als externer USB-Massenspeicher wie jeder gewöhnliche Speicherstick, die Übertragung von Musiktiteln reduziert sich damit auf eine einfache Kopieraktion. Verzeichnisse sind möglich und werden von der Menünavigation unterstützt. Es ist ja doch etwas unübersichtlich, 512 MB Flash-Speicher mit circa 500 Minuten Musik ohne Unterteilung zu benutzen.

Handhabung und Kuschelfaktor

Griffig ist das Gehäuse, teilweise ist die Kunststoffschale mit angerautem Hartgummi verkleidet. Man hält den BLACKline gerne in der Hand und fühlt sich von der Oberfläche an einen warmen rundgeschliffenen Stein erinnert. Wie wichtig das ist, zeigt unter anderem der Erfolg der Apple iPods, die zusätzlich zu allen anderen Argumenten auch einfach gut anzugreifen sind.

Maxfield BLACKline MP3 Player (Größenvergleich)Die Bedienungslemente sind leicht mit den Fingern einer Hand erreichbar und machen einen soliden Eindruck. Nichts scheppert oder klemmt, die Tasten lassen sich knackig betätigen. Das Display zeigt in Weiss auf dunklen Hintergrund das Menü oder die ID3-Tags vom MP3-Dateien an.

Die wichtigsten Bedienelemente sind direkt erreichbar (vorwärts, rückwärts, Start/Stop/Pause), nur für den Wechsel zwischen Ordnern oder Equalizereinstellungen geht’s über das Menü. Dabei ist mir auch die einzige Schwäche der deutschsprachigen Bedienungsanleitung aufgefallen: Die Anleitung nennt den Menüknopf irrtümlich “Menu”, beschriftet ist er mit “Mode”.

Nach circa sieben Stunden Musik ist eine neue Batterie fällig, der Kleine ist also ein ziemlicher Stromsäufer. Zum Vergleich: Beim Maxfield G-Flash reicht die Batterie bis zu 13 Stunden.

Ach ja: Als Diktiergerät kann der MP3-Player auch verwendet werden. Ich brauch’s nicht und hab’ das daher nie versucht. Aber gut zu wissen…

Das Urteil

Der Maxfield BLACKline MP3-Player 512 MB ist ein unkomplizierter MP3-Player, der zum Preis eines No-Name-Gerätes mit guter Verarbeitung und vollständiger Funktionalität punktet. Gegenüber dem iPod Shuffle leidet nur der Imagefaktor. Wer’s braucht…

Kommentare

  1. Zu Ohrenhörern ein interessanter Artikel, bezüglich deren möglicherweise erhöhter Gehörschädlichkeit:
    http://www.startribune.com/789/v-print/story/150546.html