Über den Versicherungsvergleich, sozusagen

19. April 2006

Ich sollte mehr über Versicherungsvergleiche schreiben. Nicht so viel über Bücher oder Google, das bringt nichts. Gerade habe ich mal nachgeschaut, wie viel für Online-Werbung gezahlt wird, branchenweise.

Im El Dorado des SEM

Die Versicherungen zahlen am meisten, und wenn ich über Möglichkeiten zum Prämiensparen schreiben würde, dazu noch speziell einen Schlenker Richtung private Krankenkassen oder Versicherungsvergleich einbauen könnte, dann hätte ich nicht die popelige eBay-Werbung hier, sondern protzige Einschaltungen finanzkräftiger Assekuranzen.

Sogar Konni Scheller schreibt was über seine private Krankenkasse. Ansonsten ist er ja Koch und Genießer, und außerdem hat er das wohl einzige Wirtshaus mit einer im Web veränderlichen Speisekarte. Und diese eine Seite über Versicherungen.

Versicherungsvergleich: Ein teures Unterfangen

Nach Prämienschnäppchen suchen die rastlosen Surfer, und die Finanzinstitute locken sie mit den teuersten Inseraten bei Google zu sich. Anzeigenkosten, die wieder in die Prämien der Schnäppchenjäger einkalkuliert werden müssen, die dann abermals nach günstigeren Versicherungen suchen müssen. Aber das ist ja nicht mein Problem.

Mein Problem ist, dass ich etwas über günstige Krankenversicherungs-Polizzen schreiben müsste, um einen kleinen Teil diese Geldstroms hier in meine Richtung zu lenken. Dazu fehlt mir mal prinzipiell die große Erfahrung in Versicherungsvergleichen (nur mit dem Wiederkäuen von Presseerklärungen ging’s wohl auch, aber das ist mir dann wieder zu fad). Ich bin ja kaum noch versichert: Meine Lebensversicherung hat den Wert meines Lebens im letzten Jahr um so viel erhöht, dass ich mir die Prämie dafür nicht mehr leisten wollte.

Außerdem weiß ich noch, dass züritel online entgegen aller Propaganda nicht billiger haftpflichtversichert als die stinknormale Versicherung mit Büro und Außendienstler.

Das war’s.

Also kann ich nichts über Versicherungen schreiben, das wen über Google hierher führen könnte, der dann hier am Ende dieses Artikels auf ein paar Inserate stoßen würde, die ihn spontan zum Klicken reizen.

Leider.

Kommentare

  1. LOL .. hast du den Artikel geschrieben um zumindest ein paar Google Versicherungsanzeigen zu bekommen? Hat zumindest geklappt und jetzt klicke ich da mal drauf und mach dich um 0.8 cent reicher. bg alex

  2. Pscht, Alex.

    Es ist “strenkkstens värrbotten”, über die Erträge der Google AdWords, nicht nur im Falle von Versicherungen, auch nur ein Wort oder (oh mein Gott!) eine Zahl zu einem Euro-Betrag zu verlieren!