Lüfter der Synology Disk Station DS409slim tauschen

Die Synology Disk Station 409slim ist ein kleines NAS mit Platz für maximal vier 2,5-Zoll-Festplatten. Ich habe meines seit gut zwei Jahren in Betrieb und verwende es als Medienserver und als Fileserver fürs Büro. Weil die Disk Station im Wohnzimmerregal steht, war der möglichst lautlose Betrieb ein wichtiges Kaufkriterium, und über viele Monate habe ich auch fast nichts von der DS gehört.

In letzter Zeit hat sich aber der Lüfter mit einem unangenehmen Laufgeräusch bemerkbar gemacht, und daher wollte ich ihn ersetzen.

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Ziemlich beste Freunde

Im französischer Buddy-Film mit dem Handlungsmuster von “My Fair Lady” engagiert der querschnittgelähmte, wohlhabende Phillipe den farbigen arbeits- und chancenlosen Kleinkriminellen Driss aus der Pariser Vorstadt als persönlichen Rundum-Betreuer. Der hat als einziger Stellenbewerber erstens keine Qualifikationen und zweitens “kein Mitleid”.

Driss behandelt Phillipe unsentimental, fährt mit ihm im Maserati statt im behindertengercht umgebauten Kastenwagen, lacht lautlos und ungeniert in der Oper über den “singenden Baum” und richtet der verzogenen Tochter die Wadeln nach vorn. Es wird im Tandem mit den Paragleiter geflogen, über die Preise moderner Malerei gelästert und Phillipes steife Geburtstagsgesellschaft zum Tanzen gebracht, und dabei entsteht eine respektvolle Freundschaft

Als Driss wegen seines kleinen Bruders wieder in sein ursprüngliches Milieu zurückkehren muss, verfällt Phillipe und lässt sich demonstrativ gehen (Vollbart!). Glücklicherweise holt die treue Seele des Haushalt Driss wieder zurück, und eitel Wonne bricht aus. Nachdem Driss auch noch dafür gesorgt hat, dass Phillipe mit einer langersehnten Freundin glücklich vereint wird, ist Zeit fürs Happy End.

Der Film hat so viele Gelegenheiten zu Schmalz und Tränen und lässt sie alle links liegen. Ich habe den ganzen Film hindurch gelächelt.

Im Kraimstal

Im Kraimstal zwischen Lenzing und Seewalchen

Von Lenzing kommend kurz vor Kraims.

3Faltig

In dieser österreichischen Komödie lebt der Heilige Geist (kurz: HG) seit zweitausend Jahren auf der Erde und verdient seinen Lebensunterhalt mit den Verkauf vom religiösem Kitsch am Kirchenplatz eines Dorfs im Salzkammergut. Kurz vor Weihnachten überbringt Gottes Sohn Christl die Nachricht, dass der Vater für Silvester die Apokalypse angesetzt hat.

HG passt der Zeitpunkt schlecht, plant er doch an diesem Tag die Uraufführung seines Rockmusicals “Holy Spirit Megastar” im örtlichen Puff. Eine der Damen aus dem Lokal überfährt Christl auch noch mit dem Auto – ein Fehler, der wegen dem Fehlen der leisesten Ahnung, wie das damals vor zwei Jahrtausenden mit dem Tote-Wiederbeleben funktioniert haben könnte, zu makaberen Folgen führt.

Roland Düringer, Alfred Dorfer, Christian Tramitz und Matthias Schweighöfer spielen die Hauptrollen in dieser Bruhaha-Komödie. als Regisseur fungiert Harald Sicheritz, den man klassischerweise immer mit “Muttertag” assoziiert. Auf ihre ganz spezielle Weise herausragend bleibt mir Julia Hartmann als meist tote Gogo-Tänzerin Mona in Erinnerung, aber ich befürchte, das liegt eher an der Rolle und den Kostümen ;)

Ansonsten: Hab’ schon lachen müssen, aber nicht allzu häufig. Die Szenen dazwischen sind mittelprächtig oder absurd, teilweise auch ins Peinliche gehend. Roland Düringer mit Vorarlberger/Schwyzer Akzent zum Beispiel geht gar net. Gefallen hat mir Adele Neuhauser als brave Pfarrersköchin, die ganz unerwartet damit beginnt, die frisch im Tanzlokal eingetroffen Truppe von FrauenDamen aus Osteuropa auf Arbeitsgeschwindigkeit zu bringen.

Ein paar Plätze aus Bad Ischl waren auch recht schön zu sehen und erklären die Einblendung des oberösterreichischen Wappens im Vorspann.

(Das Bild zeigt die Basilika Puchheim, circa 53 Kilometer nördlich von Bad Ischl)

Männer, die auf Ziegen starren

Wenn George Clooney, Kevin Spacey, Ewan McGregor und Jeff Bridges in einem Film zusammen auftreten, zieht das Besucher an. Der Saal in den Lichtspielen Lenzing war sicher auch deswegen zu rund einem Drittel gefüllt – der sperrige Titel „Männer, die auf Ziegen starren“ kann es eher nicht gewesen sein.

Bob Wilton, ein Provinzjournalist, sucht nach dem demütigenden Ende seiner Ehe das Abenteuer und will Kriegsreporter im Irak werden. Während er auf seine Einreisegenehmigung wartet, trifft er im „Vorhof des Krieges“, einer Hotelanlage in Kuwait, auf Lyn Cassidy, ehemaliges Mitglied einer US-Kampftruppe mit Spezialausbildung. Diese „New Earth Army“ will Kriegsführung mit Hippiemethoden verschmelzen und experimentiert mit parapsychologischen Phänomenen wie Fernwahrnehmung oder dem titelgebenden tödlichen Starren auf Lebewesen.

Auf ihrem gemeinsamer Wüstentrip in den Irak erzählt Cassidy Stück um Stück aus der Mission der „New Earth Army“.

„Männer, die auf Ziegen starren“ ist eine absurde Komödie, in der George Clooney wieder ein Mal als legitimer Erbe von Gary Grant glänzt: Schönling mit Humor. Geeignet für Leute, die damit zurechtkommen, dass schon die Grundzüge der Geschichte unter dem Einfluss von Spaßchemikalien entstanden sein könnten und die schlüssige Logik der Handlung beim Drehbuchautor nicht gerade erste Priorität genoss.